< zurück zur News-Übersicht | 26. Oktober 2020 |

Zweite Phase der EED-Novellierung startet



Seit dem 25. Oktober 2020 dürfen laut der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie EED bei technischen Neuausstattungen nur noch fernauslesbare Wärmezähler und Heizkostenverteiler in Gebäuden verbaut werden.

Die EED-Anforderungen sollten bis zum 25. Oktober 2020 in nationales Recht umgewandelt werden. Doch die Heizkostenverordnung ist derzeit noch nicht angepasst. Voraussichtlich wird das aber in den nächsten Wochen passieren. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich jedoch die EED-Anforderungen bereits jetzt umzusetzen.

Ziel der Rechtsänderung ist es, den Mieter*innen mit Hilfe von Funk-Messgeräten unterjährige Verbrauchsinformationen zukommen zu lassen, die beim Energiesparen helfen. Ab 01.01.2022 gilt dann: Mieter*innen aus fernauslesbaren Liegenschaften müssen monatlich mit Verbrauchsinformationen versorgt werden.

Heute erhalten die Mieter*innen ihre Heizkostenabrechnung für die zurückliegende Heizperiode erst Monate nach Ende der Heizsaison. So haben sie aktuell kaum die Möglichkeit, ihr Heizverhalten sinnvoll anzupassen, den Verbrauch zu reduzieren und damit auch die Umwelt zu schonen. Ab dem 01.01.2027 müssen laut EED letztendlich alle Liegenschaften mit fernauslesbarer Technologie ausgestattet sein.

Mit QUNDIS AMR-Funktechnik im Zusammenspiel mit der automatischen Datenbereitstellung über die QUNDIS Smart Metering Plattform sind Messdienstunternehmen jetzt schon bestens auf die zukünftigen Regelungen vorbereitet.